Reise-und
18 Haziran 2009 Perşembe
  3. Ziel: Südafrika
Gold, Diamanten und fruchtbares Farm- und fantastisches Weinland haben einst die Menschen von überall her dorthin gelockt. Nach dem Ende der Apartheid ist Südafrika zu einem Top-Reiseland geworden.
Die Jahreszeiten sind denen auf der Nordhalbkugel entgegengesetzt, was bedeutet, dass die Hauptsaison auf unseren Winter fällt und dass es in unserem Sommer z.B. in den Drakensbergen durchaus schneien kann.
Mit dem Mietwagen, mit komfortablen Bussen, per Inlandsflug und im Luxuszug kann man sich bequem von Ort zu Ort innerhalb des Landes begeben, was dreimal so groß wie Deutschland ist, und man kann in selbst einfachen Unterkünften recht gut wohnen.

3.1. Durban und Umgebung


(3 Stimmen)

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Von Mauritius aus bietet es sich an nach Durban zu fliegen.
Warum gerade Durban und nicht erst Johannesburg? Letzteres ist ohnehin ein Drehkreuz und musste auf der von uns geplanten Reise noch einmal angeflogen werden - also hatten wir zu dem Zeitpunkt ide Besichtigung einkalkuliert.

Durban ist die größte Stadt der Provinz Natal und die zweitgrößte von unzähligen Urlaubern gern frequentierten Stadt Südafrikas mit bedeutender Industrie und dem wichtigsten und größten Hafen an der Ostküste des Indischen Ozeans, im Westen flankiert von den Drakensbergen. Neben Spaß am Strand und im Meer (Hainetze sollen die Gefahr bannen) gibt es auch einiges zu besichtigen: Der botanische Garten, der den britischen Kolonialisten als Versuchsanstalt für die Einfuhr von Nutzpflanzen diente, weshalb dort Pflanzen aus aller Welt bestaunt werden können; das Bat-Centre am Hafen wurde mit Geldern der UNESCO zum Kulturzentrum mit Ateliers, Verkaufsräumen und zu einem Kulturrestaurant mit Speisen aus ganz Afrika umgebaut; das Natural Science Museum in der Town Hall hält eine beachtliche naturkundliche Sammlung bereit; dort befindet sich auch die Art Gallery mit zeitgenössischer südafrikanischer Kunst; des Weiteren gibt es das Local History Museum, das KwaMhule-Museum und einige andere.

Da viele Religionsgemeinschaften in Durban leben, befinden sich hier neben zahlreichen christlichen Kirchen die größte Moschee der südlichen Hemisphäre (Juma-Mosque) und der Hare Krishna Temple of Understanding sowie der Alayam Hindu Temple, der älteste und größte in Südafrika.

Auch die Natur hält im nahen Umland viele atemberaubende Schönheiten bereit, die man per Mietwagen anfahren und bewundern kann.
Was die Unterkünfte betrifft, so kann man in Durban oder unterwegs an einem der unzähligen Strände gut unterkommen.


3.2. Der Addo-Elefanten-Park


(4 Stimmen)

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Von Durban aus kann man rasch und günstig nach Port Elizabeth fliegen, was als Tor zur Garten Route gilt und von wo aus man die Route 62 befährt. Bevor man dazu aufbricht –den Wagen kann man von Deutschland aus bereits mieten-, sollte man das etwas nördlich gelegene (Küstenautobahn N2) Addo Restcamp besuchen. Die Straße zum Park zweigt unterwegs in der Nähe der Alexander-Dünen ab und ist ausgeschildert. Sie ist jedoch in nicht so gutem Zustand, deshalb kann man auch die Autobahn weiterfahren bis zur nächsten Ausfahrt und dann der Beschilderung zum Park folgen, der bald darauf quasi mit dem Hintereingang beginnt (man hat den Park vergrößert). Um dort hineingelassen zu werden, muss man den Übernachtungsvoucher vorzeigen. Man fährt dann schon eine große Strecke durch den Park, kommt nach ca.16 km an das ursprüngliche Tor, wo man sich wiederum ausweisen muss und fährt noch etwa 20 km weiter, wobei man schon einige Tiere sehen kann. Weiter im Innern laufen die Tiere, beileibe nicht nur Elefanten, sozusagen vor die Kamera.

Die Hauptstraßen im Park sind asphaltiert, das Restaurant, der Laden, der Pool, die Unterkünfte (verschiedene Kategorien) und das beleuchtete Wasserloch befinden sich im Haupteingangsbereich. Die Restaurantpreise liegen allenfalls nur ein wenig über den sonst üblichen.

3.3. Die Gardenroute


(5 Stimmen)

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Unterwegs auf der Gartenroute bis Mosselbay und weiter nach Kapstadt, für die man 5-6 Tage einplanen sollte, sind die Hauptstraßen meistens gut befahrbar, manchmal werden Reparaturen vorgenommen, wodurch längere Wartezeiten entstehen. Das Tankstellennetz ist sehr gering, ebenso liegen Restaurants weit voneinander entfernt (oder zwei/drei Lokale an einer Stelle, dann wieder eine Stunde gar nichts), man muss also das Tanken und die Verpflegung gut einplanen. Geschäfte schließen früh und Touristeninformationsbüros, wo man die Unterkünfte buchen kann, haben oftmals nicht länger als 17.00 Uhr geöffnet.

Bed&Breakfast bzw. Selfcatering-Appartments, die man, wie bereits erwähnt, einfacher über ein örtliches Fremdenverkehrsamt buchen kann, anstatt sich auf die Suche zu begeben, sind überall in den Orten zu finden, wobei die Kosten je nach Ausstattung und Lage variieren, aber für 40€ kann man sehr gut, jedoch ohne den ganz großen Luxus übernachten. Viele der familiär geführten Gästehäuser haben auch einen Pool, der jedoch meistens recht klein ist.
Hat man sich für Strecken im Landesinnern entschieden, muss man damit rechnen, dass die Straßen in Schotterpisten übergehen, die allerdings im trockenen Zustand gut befahrbar sind.. Tankstellen, Unterkünfte und Restaurants sind hier noch seltener als in dichter besiedelten Gegenden.

Auf der weiteren Strecke bieten sich Knyzna, Oudtshoorn und Barrydale als Übernachtungsorte an.
Knyzna liegt nicht nur an einer großen Lagune mit interessanter Waterfront, sondern auch abgeschirmt und natürlich geschützt vom rauen Meer aufgrund einer imposanten steilen Sandsteinklippe „The Head“. Früher hat man in der Nähe von Knyzna auch nach Gold gegraben; zwei Häuser des Minenortes wurden im Stadtzentrum originalgetreu aufgebaut unweit des Einkaufszentrums, in dem nette kleine Läden in der Fußgängerzone zum Stöbern einladen.

Übernachtung z.B. in der Self Catering Pension Lake Side in kleinen Appartements mit Kochnische. Vom Balkon aus blickt man auf den See.

Oudtshoorn entwickelte sich damals, als die Straußenfedern wichtiges Modeattribut waren, zum Weltzentrum der Straußenzucht, weil Hunderttausende dieser großen Vögel dort beheimatet waren und schließlich auch gezüchtet wurden. Aber die weitere Umgebung hat auch etwas zu bieten, und zwar eine geheimnisvolle vor Urzeiten von den San bewohnte Höhle mit gigantischen Tropfsteinformationen.

Übernachtungsvorschlag: Pension Le Roux mit komfortabel eingerichteten Zimmern, Garten und relativ großem Pool. Trotz der Ortsrandlage kann das Zentrum mit seinen Restaurants und Geschäften gut zu Fuß erreicht werden.

Der kleine Ort Barrydale in der Provinz Westkap liegt zwischen Montagu und Ladismith an der berühmten Route 62, die man gern auch einschlägt, wenn man von der Garden-Route aus weiter nach Kapstadt fahren möchte (oder umgekehrt); sie verläuft parallel zur Küste im Landesinnern. Von der Straße aus sieht man nur die grünen Berge, vielleicht noch die Obstplantagen und die Weinstöcke, begibt man sich aber in den idyllischen Ort, kann man, was künstlerisches Schaffen betrifft, so manch eine interessante Entdeckung machen...

..vor allem im Hotel The Barrydale. Leider haben nicht alle Zimmer ein eigenes Bad. Dennoch hat das kleine Hotel mit Garten und Pool ein ganz eigenes besonderes Flair.

3.4. False Bay, Kapstadt, das Kap und die Weingegend

Danach hat man die „Falsche Bucht“, die False Bay, am Kap erreicht. Wer das Meer liebt und zugleich die Weingegend, das Kap und Kapstadt selber besichtigen möchte, der sollte sich am besten in Muizenberg einquartieren und dafür 4 bis 5 Tage einplanen.

Muizenberg liegt am Ende des flachen Bereiches der Bucht, die dann in gebirgige Zonen übergeht und ist gemäß der Beschilderung oder am Meer entlang gut zu finden. Die gesamte Bucht kann meerseitig bis zum Kap mit einem Leihwagen abgefahren werden. Es werden aber auch Touren bis zum Kap, bzw. Kap Punkt angeboten.

Von Muizenberg aus (Endstation Fishhoek/Simons Bay) fährt die Metro-Line bis zu Kapstadts Hauptbahnhof. Man sollte Plätze in der ersten Klasse buchen, wenn man dieses sehr praktische Beförderungsmittel ausgewählt hat. Zum Flughafen braucht man eine halbe Stunde oder länger je nach Verkehrsaufkommen, ein Taxi dorthin kostet etwa 25€.

In Kapstadt selber gibt es viel zu erleben und zu sehen. An der berühmten Waterfront kann man einer Band lauschen, im Zentrum auf geschichtlich bedeutsamen Pfaden wandern, Museen und Kirchen besichtigen, durch Parks schlendern, natürlich auch die Berge erklimmen, den Tafelberg besteigen oder sich per Gondel auf das Plateau bringen lassen, das des Öfteren mit einem „Tafeltuch“ zugedeckt ist. Bei gutem Wetter ist die Aussicht gigantisch.

Aber auch das Kap, das Pinguin-Reservat dort in der Nähe, Robben Island oder das nahe Weinland und die Badeorte an der False Bay sind einen Besuch wert sowie die vielen Strände der Halbinsel.

Das Appartementhaus A Heavenly View in Muizenberg -kleiner Pool auf der Terrasse- bietet einen fantastischen Blick auf die Bucht, die False Bay.
 
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